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Familie Tretjakow

Der 16 jährige Sergej und seine 35 jährige Mutter Oxana Tretjakow leben ebenfalls in der ukrainischen Stadt Lutsk und teilen sich eine Einraumwohnung mit etwa 35 qm. Sergej wurde im Säuglingsalter im Bereich der Wirbelsäule operiert und ist seitdem schwer körperlich und geistig behindert.

Das Monatseinkommen liegt bei etwa 60 Euro, davon muß alles bestritten werden, allein für die Wohnung fallen etwa 40 Euro im Monat an.

Anders als andere Mütter zeigt sich Oxana Tretjakow mit ihrem Sohn in der Stadt. Beide sind oft unterwegs wenn es das Wetter zulässt. Dabei ist es immer wieder beeindruckend wie die zierliche Frau ihren Sohn gekonnt in den Rollstuhl hievt. Bei einem unserer Besuche in der dortigen Organisation lernten wir Mutter und Sohn kennen und erfuhren von der Not. Das Geld reicht wenn überhaupt nur für das Notwendigste im Leben, oftmals bleibt die medizinische Versorgung auf der Strecke.

Tretjakows werden liebevoll von Familie Gbur aus Templin/Grunewald betreut. Zu dem monatlich bereit gestellten Geldbetrag von 30,00 Euro werden  bei den Besuchen auch immer wieder Sachgeschenke persönlich überbracht.  Dass alles eine gute Verwendung findet, davon konnten sich Anett und Stephan Gbur als Begleiter unserer Fahrten oft persönlich überzeugen.   

Familie Gbur

Oxana Tretjakow ist bei unseren Besuchen immer wieder tief gerührt von der Zuneigung die ihr zuteil wird. Dies ist leider in ihrer Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit, daher ist sie jedes Mal zu Tränen gerührt ausgerechnet aus Deutschland Hilfe zu erfahren.

 




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